Überblick
Du bist Fahrdienstleiter im Stellwerk Af, einem elektromechanischen Hebelwerk der Bauform E43. Die Züge kommen nach Fahrplan von Westerhain, Osterfeld und Kirchdorf.
Der Bildschirm: oben Uhr, Geschwindigkeit und Einstellungen · darunter das Gleisbild · der schwarze Aufsatz mit Meldern, Streckenblock und Hilfstasten · die grüne Hebelbank. Unten öffnen sich Fernsprecher, Zugmeldebuch, Fahrplan und die übrigen Unterlagen als Schubladen.
Eine Zugfahrt in fünf Schritten:
- Zugmeldung am Fernsprecher annehmen oder geben
- Weichen stellen (blaue Hebel)
- Fahrstraßensignalhebel umlegen (rote Hebel), das Signal geht auf Fahrt
- nach der Fahrt den Hebel zurücklegen
- blocken: nach der Einfahrt zurück, nach der Ausfahrt vor
Zur Geschichte der Bauform E43: Sie geht auf das elektromechanische Stellwerk von Siemens & Halske aus dem Jahr 1912 zurück. 1943 wurden dafür Einheitsschaltungen für elektrische Stellwerke zugelassen, daher der Name E43. Sie brachten unter anderem eine vollständige Fremdstromsicherheit und eine vereinheitlichte Abhängigkeitsschaltung. Die Deutsche Bundesbahn entwickelte die Bauform ab 1949 zur E43/50 weiter und rüstete die meisten Anlagen darauf um. Die Deutsche Reichsbahn behielt die Bezeichnung „1912“ und baute daraus später die E12/78. Die Bauform war weit verbreitet: Ende 1976 hatte die Bundesbahn 514 solche Stellwerke in Betrieb. Einzelne Anlagen arbeiten bis heute, sie werden aber nach und nach durch elektronische Stellwerke ersetzt. Quelle und viele weitere Details: stellwerke.info – Elektromechanisches Stellwerk VES 1912 / E43.
Noch nie ein Stellwerk dieser Bauart gesehen? Dann lies zuerst Grundbegriffe und Der Streckenblock. Zum Einstieg: Geschwindigkeit 1×, Fahrplan und Zugmeldebuch daneben offen halten. Wer erst zuschauen will, schaltet oben den automatischen Regiemodus ein.
Grundbegriffe
Für alle, die noch nie in einem Stellwerk dieser Bauart gestanden haben: die wichtigsten Begriffe in der Reihenfolge, in der sie im Spiel vorkommen.
- Stellwerk, Fahrdienstleiter
- Im Stellwerk werden Weichen und Signale eines Bahnhofs gestellt. Der Fahrdienstleiter (Fdl) regelt die Zugfahrten: Er verständigt sich mit den Nachbarbahnhöfen, stellt den Fahrweg ein und gibt das Signal. Altenbach hat ein einziges Stellwerk „Af“, also Altenbach Fahrdienstleiter.
- Bauform E43
- Ein elektromechanisches Stellwerk: Weichen und Signale werden elektrisch angetrieben, die Abhängigkeiten zwischen ihnen sichert aber noch eine Mechanik, das Verschlussregister hinter den Hebeln. Bedient wird an einer Hebelbank mit Hebeln, im Aufsatz darüber sitzen Melder und Tasten.
- Zugfahrt und Rangierfahrt
- Eine Zugfahrt fährt auf Signal in den Bahnhof hinein, hindurch oder hinaus, der Fahrweg ist technisch gesichert. Eine Rangierfahrt bewegt Fahrzeuge innerhalb des Bahnhofs, etwa ins Abstellgleis. Hier stimmt der Fdl mündlich zu, und die Rangierfahrt fährt auf Sicht.
- Hauptsignal
- Ein Formsignal mit rotweißem Flügel. Es zeigt Hp 0 (Halt, Flügel waagerecht), Hp 1 (Fahrt, Flügel schräg nach oben) oder mit zweitem Flügel Hp 2 (Langsamfahrt, beide Flügel schräg, z. B. für Fahrten über abzweigende Weichen). Einfahrsignale (A, F, H) stehen an der Bahnhofsgrenze, Ausfahrsignale (P, N) am Ende der Bahnhofsgleise.
- Vorsignal
- Kündigt im Bremswegabstand an, was das Hauptsignal zeigt: Vr 0 Halt erwarten (gelbe Scheibe), Vr 1 Fahrt erwarten, Vr 2 Langsamfahrt erwarten. Es läuft automatisch mit seinem Hauptsignal mit.
- Weiche
- Verbindet Gleise. Jede Weiche hat zwei Lagen: Plus (+, Grundstellung) und Minus (−). Ein weißer Überwachungsmelder über dem Hebel bestätigt, dass die Weiche wirklich in der Lage des Hebels angekommen ist.
- Gleissperre
- Ein Klotz auf der Schiene am Ausgang eines Nebengleises. Aufgelegt verhindert er, dass abrollende Wagen in die Hauptgleise laufen (Sperrsignal Sh 0). Für eine Rangierfahrt wird er abgelegt (Sh 1).
- Fahrstraße
- Der gesicherte Fahrweg einer Zugfahrt von einem Signal bis zum nächsten, z. B. „a2“ von Westerhain nach Gleis 2. Zu jeder Fahrstraße gehören bestimmte Weichenlagen. Eingestellt wird sie mit einem roten Fahrstraßensignalhebel.
- Verschluss und Festlegung
- Ist die Fahrstraße eingestellt, sind ihre Weichenhebel verschlossen und lassen sich nicht umlegen. Feindliche Fahrstraßen, die sich mit ihr kreuzen oder ins selbe Gleis führen, sind ebenfalls ausgeschlossen. Die Festlegung hält diesen Zustand elektrisch fest, bis der Zug die Fahrstraße wieder verlassen hat. Dann löst sie sich selbst auf, und der Hebel kann zurück.
- Flankenschutz
- Schutz vor Fahrzeugen, die von der Seite in den Fahrweg rollen könnten. In Altenbach übernehmen das die Schutzweichen 10 und 11 sowie die Gleissperren.
- Durchrutschweg
- Ein kurzes Stück hinter dem Ausfahrsignal, das bei einer Einfahrt frei und gesichert sein muss, falls der Zug etwas zu spät zum Stehen kommt.
- Ersatzsignal Zs 1
- Drei weiße Lichter in A-Form. Damit darf ein Zug an einem Halt zeigenden Signal vorbeifahren, wenn das Signal gestört ist. Der Fdl muss dann den Fahrweg selbst prüfen.
- Zählwerk, zählpflichtige Taste
- Hilfstasten, die Sicherungen umgehen (Ersatzsignal, Hilfsauflösung, Blockhilfe), sitzen unter einer Sperrklinke. Ein Zählwerk zählt jede Bedienung. Der Fdl trägt sie mit Grund in den Zählernachweis ein, damit sie später nachvollziehbar sind.
Der Streckenblock
Zwischen zwei Bahnhöfen darf auf einem Streckengleis immer nur ein Zug unterwegs sein. Ob die Strecke frei ist, sieht der Fdl nicht, sie ist kilometerlang. Das sichert der Streckenblock: eine elektrische Verbindung zwischen den beiden Stellwerken, die sich merkt, ob ein Zug unterwegs ist.
Jedes Streckengleis hat zwei Blockfelder, eines in jedem Stellwerk:
- Das Anfangsfeld A steht beim Bahnhof, von dem die Züge abfahren. Weiß heißt: die Strecke ist frei, ich darf einen Zug schicken. Rot heißt: mein Zug ist unterwegs, mein Ausfahrsignal bleibt gesperrt.
- Das Endfeld E steht beim Bahnhof, in den die Züge einfahren. Rot heißt: ein Zug ist zu mir unterwegs. Weiß heißt: es kommt keiner.
Ablauf für einen Zug von Altenbach nach Westerhain:
- Der Zug fährt am Ausfahrsignal vorbei, das Signal fällt auf Halt. Die blaue Tastensperre löst aus, der Melder blT leuchtet: Jetzt darf vorgeblockt werden.
- Du drückst die Vorblocktaste VbT (Vorblocken). Dein Anfangsfeld wird rot, in Westerhain das Endfeld. Ab jetzt ist die Strecke für den nächsten Zug gesperrt.
- Der Zug kommt in Westerhain vollständig an, mit Zugschluss. Dort löst die Streckentastensperre aus (StrT), und der Fdl in Westerhain drückt seine Rückblocktaste (Zurückblocken).
- Beide Felder werden wieder weiß, die Strecke ist frei für den nächsten Zug.
In der Gegenrichtung ist es genauso, nur mit vertauschten Rollen: Kommt ein Zug aus Westerhain, wird dein Endfeld rot, und du blockst zurück, sobald er ganz bei dir angekommen ist.
- Streckenwiederholungssperre (StrW)
- Nach einer Ausfahrt lässt sich dasselbe Ausfahrsignal in diese Richtung erst wieder auf Fahrt stellen, wenn der Nachbar zurückgeblockt hat. So kann kein zweiter Zug hinterherfahren.
- Bahnhofswiederholungssperre (Bf Wsp)
- Ein Signal kommt nach einer Zugfahrt erst wieder, wenn der Hebel einmal ganz zurückgelegt wurde. Jede Fahrt braucht also eine neue, bewusste Bedienung.
- Erlaubnisfeld (nur eingleisig)
- Auf der eingleisigen Strecke nach Kirchdorf fahren Züge in beide Richtungen auf demselben Gleis. Damit sich nie zwei Züge entgegenkommen, darf nur der Bahnhof Züge schicken, der die Erlaubnis hat. Er kann sie dem Nachbarn abgeben, wenn er selbst keinen Zug hat.
- Zugmeldungen
- Zusätzlich zum Block verständigen sich die Fahrdienstleiter am Fernsprecher. Auf zweigleisigen Strecken wird ein Zug nur abgemeldet: „Zug 2010 voraussichtlich ab 05.“ Auf der eingleisigen Strecke wird er vorher angeboten und muss angenommen werden. Die Rückmeldung, dass der Zug angekommen ist, ersetzt der Streckenblock.
Einfahrt
- Zugmeldung annehmen. Der Nachbar klingelt, seine Leitungstaste blinkt. Hörer abnehmen und den Wortlaut auf der Sprechkarte anklicken. Zweigleisig meldet er nur ab: „Zugmeldung: Zug 2010 Westerhain voraussichtlich ab 05.“ – du wiederholst, er sagt „Richtig.“ Danach fährt der Zug ab, dein Endfeld wird rot.
- Weichen stellen. Weichenhebel anklicken. Liegt die Weiche in der Endlage, leuchtet der weiße Überwachungsmelder. Der blaue Melder heißt „Weiche besetzt“, dann ist der Hebel gesperrt.
- Fahrstraße einstellen. Links oder rechts neben den Griff des Fahrstraßensignalhebels klicken (oder Pfeiltasten): erster Klick 45° Festlegung, zweiter Klick 90° Signal Fahrt. Welche Fahrstraße zu welcher Seite gehört, steht auf dem Hebelschild.
- Hebel zurücklegen. Der Zug fährt ein, das Signal fällt auf Halt. Hat er die Fahrstraße geräumt, erlischt der weiße Festlegemelder. Dann zweimal zur Gegenseite klicken.
- Zurückblocken. Leuchtet StrT (Zug ist ganz eingefahren) und zeigt das Einfahrsignal Halt, die Rückblocktaste RbT drücken. Erst dann kann der Nachbar den nächsten Zug schicken.
Was der Fahrstraßensignalhebel prüft
| 30° | Verschlussregister: Weichenhebel richtig, keine feindliche Fahrstraße |
| 1. Kuppelstromsperre: Weichen überwacht, Fahrweg und Durchrutschweg frei |
| 45° | Festlegung, weißer Festlegemelder leuchtet |
| 68° | 2. Kuppelstromsperre: Streckenblock (nur Ausfahrten) |
| 90° | Signal Fahrt |
Ist das Signal einmal auf Halt gefallen, kommt es durch erneutes Klicken nicht wieder. Der Hebel muss erst zurück (Wiederholungssperre).
Ausfahrt und Block
- Abmelden. Leitungstaste des Nachbarn drücken und abmelden: „Zugmeldung: Zug 4711 Altenbach voraussichtlich ab 17.“ Er wiederholt, du sagst „Richtig.“ Das Zugmeldebuch zeigt mit Bleistift, wer abzumelden ist.
- Ausfahrstraße einstellen, wenn der Zug fertig ist. Das Signal kommt nur, wenn das Anfangsfeld weiß ist und die Streckenwiederholungssperre StrW nicht leuchtet.
- Vorblocken. Nach der Ausfahrt leuchtet blT. Vorblocktaste VbT drücken, das Anfangsfeld wird rot.
- Rückblock abwarten. Ist der Zug beim Nachbarn angekommen, blockt er zurück: Anfangsfeld weiß, StrW aus. Erst jetzt kann der nächste Zug in diese Richtung fahren.
Durchfahrt: Einfahrt und Ausfahrt zugleich einstellen, nachdem du den Zug abgemeldet hast. Durchfahrten sind zugelassen in Gleis 2 (Westerhain → Osterfeld) und Gleis 3 (Osterfeld → Westerhain).
Kirchdorf (eingleisig)
- Anbieten und annehmen statt nur abmelden: „Zugmeldung: Wird Zug 31501 angenommen?“ – „Zug 31501 ja.“ oder „Nein warten.“ Nach dem „ja“ folgt gleich die Abmeldung.
- Erlaubnis: Nach Kirchdorf ausfahren darfst du nur, wenn das Erlaubnisfeld bei dir ist. Anfordern mit EAnfT oder am Fernsprecher. Will Kirchdorf einen Zug schicken, blinkt EaM: dann die Erlaubnis mit EaT abgeben, sofern du selbst keinen Zug hast.
- Hebel H|N1: links die Einfahrt aus Kirchdorf, rechts die Ausfahrt nach Kirchdorf. Beides zugleich geht auf der eingleisigen Strecke ohnehin nicht.
Rangieren
Es rangieren die Zugloks. Der Rangierer ruft auf der vierten Leitung an, etwa: „Rangierfahrt mit Ng 52801 von Gleis 4 nach Gleis 21?“
- Fahrweg stellen: Weichen richtig, Gleissperre abgelegt (Sperrsignal zeigt Sh 1), keine Fahrstraße im Weg.
- Zustimmen: „Rangierfahrt von … nach … zugelassen.“ Ein Signal gibt es nicht, die Zustimmung ist mündlich. Passt es gerade nicht: „Warten Sie.“, dann ruft er später wieder an.
- Abwarten: Liegt etwas falsch, hält die Rangierfahrt davor und der Rangierer meldet sich. Ist sie angekommen, meldet er das Gleis frei.
- Gleissperre wieder auflegen.
Weichenlagen für die Nebengleise
| Gleis 11 | W11 +, Gs I ab, W12 + |
| Gleis 12 | W11 +, Gs I ab, W12 −, W13 + |
| Gleis 13 | W11 +, Gs I ab, W12 −, W13 − |
| Gleis 21 | W10 +, Gs II ab |
Im Fahrplan: Der Ng aus Osterfeld holt in geraden Stunden die Wagen aus dem Ladegleis 21 und setzt in ungeraden neue ab. Um 8, 12, 16 und 20 Uhr tauscht die RB aus Kirchdorf in Gleis 1 den Wendezug über die Abstellgruppe.
Unregelmäßigkeit: den Fahrweg einer zugelassenen Rangierfahrt vor dem Fahrzeug verändern (Weiche umstellen, Gleissperre auflegen, Fahrstraße einstellen).
Störungen und Hilfstasten
Weichenstörung (oben einschaltbar): Die Weiche bleibt im Umlauf hängen, der Störwecker läutet, WSt leuchtet. Wecker mit WAT abstellen. Dann den Hebel zurücklegen oder im Fernsprecher unter „Weichenstörungen“ den Weichenwärter (kurbelt die Weiche örtlich) oder den Signalmeister (entstört sie) rufen. Eine gekurbelte Weiche ist nicht überwacht, das Signal kommt dann nicht. Dafür gibt es das Ersatzsignal.
Hilfstasten (zählpflichtig, unter Sperrklinke; jede Bedienung steht mit dem Grund, den du im Dialog einträgst, im Zählernachweis)
| ErsT | Ersatzsignal Zs 1, wenn das Signal nicht auf Fahrt kommt. Erst die Sperrklinke zur Seite schwenken, dann drücken. |
| FHT | Hilfsauflösung einer festgelegten Fahrstraße, die kein Zug befahren hat (je Fahrstraßengruppe a, f, h, n, p). Ebenfalls mit Sperrklinke. |
| AsT / AsLT | Streckentastensperre hilfsweise anschalten, wenn der Zug nachweislich ganz eingefahren ist, StrT aber nicht leuchtet. AsLT nimmt das zurück. |
| BlHT | hilfsweise vorblocken, wenn der Zug ausgefahren ist, blT aber nicht leuchtet |
Wiederholungssperren brauchen keine eigene Hilfstaste:
- Bf Wsp (Bahnhofswiederholungssperre) leuchtet, nachdem ein Zug am Signal vorbeigefahren ist, und erlischt, wenn die Fahrstraße aufgelöst und der Hebel zurückgelegt ist. Löst die Fahrstraße nicht auf, hilft die FHT.
- StrW (Streckenwiederholungssperre) wirkt ab der Ausfahrt bis zum Rückblock des Nachbarn. Hat die blaue Tastensperre nicht ausgelöst, hilft die BlHT.
Bahnhof und Fahrplan
- Gleise: 1 bis 4 am Bahnsteig bzw. Überholgleis (Gleis 4). Am Westende von Gleis 1 die Abstellgruppe mit Gleis 11, 12 und 13, gesichert durch Gs I. Am Ostende von Gleis 4 das Ladegleis 21 mit Ladestraße, gesichert durch Gs II.
- Schutzweichen: Weiche 10 und 11 führen in Plus gerade ins Nebengleis. Fahrstraßen über Weiche 3 bzw. 5 in Plus verlangen sie in Plus (Flankenschutz). Fahrstraßen in Gleis 1 über Weiche 3 bzw. in Gleis 4 über Weiche 5 brauchen sie in Minus und die Gleissperre aufgelegt. Im Verschlussplan eingeklammert.
- Vorsignale: a, f und h an der Strecke kündigen die Einfahrsignale an. Neben A steht auf eigenem Mast das Vorsignal n für N1/N2, neben F das Vorsignal p für P1–P4, neben H ein p fest auf „Halt erwarten“ (aus Kirchdorf wird nie durchgefahren). Sie laufen mit ihrem Hauptsignal mit: Vr 0 Halt erwarten, Vr 1 Fahrt erwarten, Vr 2 Langsamfahrt erwarten. Die Signalmelder melden Haupt- und Vorsignal gemeinsam zurück.
- Durchrutschwege: Jede Einfahrstraße reicht hinter dem Ausfahrsignal bis zur ersten Weiche. Der Abschnitt muss frei sein, die Weiche wird mitverschlossen (im Verschlussplan mit D). Eine Fahrt in Gegenrichtung darüber ist feindlich.
Fahrplan je Stunde
| :05 | IC Westerhain → Osterfeld, Durchfahrt Gleis 2 |
| :15/:17 | RE Westerhain → Osterfeld, Gleis 2 |
| :20/:38 | RB aus Kirchdorf, Gleis 1, wendet zurück nach Kirchdorf (beim Wagentausch um 8, 12, 16 und 20 Uhr erst :45) |
| :15/:52 | Ng Osterfeld → Westerhain, Gleis 4, bedient das Ladegleis (Kuppeln, Bremsprobe), wird von IC und RE überholt |
| :34 | IC Osterfeld → Westerhain, Durchfahrt Gleis 3 |
| :44/:46 | RE Osterfeld → Westerhain, Gleis 3 |
| :50/:10 | Dg Westerhain → Osterfeld, Gleis 1, wird vom IC überholt |
Stelltisch
| Aufsatz oben | Ersatzsignaltasten mit Zählwerk, Sicherung und Ersatzsignalmelder △ · Signalmelder (rot Halt, grün Fahrt) · Bf Wsp je Einfahrt (A, F, H) und Ausfahrgruppe (P, N) · Störmelder und Wecker |
| Aufsatz unten | Streckenblock Westerhain, Osterfeld, Kirchdorf (mit Erlaubnisfeld) · Fahrstraßenhilfsauflösetasten FHT. Je Strecke: Endfeld E, StrT/RbT, AsT, As/AsLT, Anfangsfeld A, blT/VbT, StrW, BlHT. Blockmelder oben weiß = frei, unten rot = geblockt. |
| Hebel 1–10 | Weichenhebel (blau): 1/2, 3, 4, 5, 6/7, 8/9, 10 (Ladegleis), 11 (Abstellgruppe), 12 und 13 (in der Abstellgruppe) |
| Hebel 12–13 | Gleissperren Gs I und Gs II (blau) mit gekuppeltem Sperrsignal: aufgelegt Sh 0, abgelegt Sh 1 |
| Hebel 15–21 | Fahrstraßensignalhebel (rot): A, P 1|2, P 3|4, N 1|2, H|N1, F 1|2, F 3|4. Je Seite eine Fahrstraße, teils mit verschiedenen Signalen. |
| frei | Plätze 11, 14 und 22 |
Abkürzungen
- As / AsT / AsLT
- Anschalter / Anschalttaste / Anschaltlöschtaste der Streckentastensperre
- Bf Wsp
- Bahnhofswiederholungssperre
- blT
- Melder blaue Tastensperre (Vorblock möglich)
- BlHT
- Blockhilfstaste
- EaM / EaT
- Erlaubnisabgabemelder / Erlaubnisabgabetaste
- EAnfT
- Erlaubnisanforderungstaste
- EeM
- Erlaubnisempfangsmelder
- ErsT / △
- Ersatzsignaltaste / Ersatzsignalmelder
- FHT
- Fahrstraßenhilfsauflösetaste
- RbT / VbT
- Rückblocktaste / Vorblocktaste
- Sich △
- Sicherung des Ersatzsignals (Herausdrehen löscht ein Zs 1)
- StrT
- Melder Streckentastensperre (Rückblock möglich)
- StrW
- Melder Streckenwiederholungssperre
- WSt / Wk / WAT
- Weichenstörmelder / Störwecker / Weckerabstelltaste
- Wh / Of / Kd
- Westerhain / Osterfeld / Kirchdorf
Regie und Einstellungen
- Automatischer Regiemodus (Schalter oben rechts): Das Stellwerk bedient sich selbst, sichtbar Schritt für Schritt: Gespräche führen, Weichen stellen, Hebel umlegen, blocken, Erlaubnis abgeben. Solange der Modus läuft, sind Hebel, Tasten und Fernsprecher für dich gesperrt; Schubladen, Geschwindigkeit und Einstellungen gehen weiter.
- Geschwindigkeit: Pause, 1×, 2×, 8×, 32× (gilt auch für die Regie).
- Störungen: aus, selten oder häufig. Ton an oder aus. Gehäuse grün oder kieselgrau.
- Vereinfachungen: Der Verschlussplan ist aus dem Gleisplan abgeleitet und kein Original. Vorsignale sind nur Anzeige (die Züge bremsen ideal am Hauptsignal), rangiert wird nur mit den Zugloks.