Stellwerk Altenbach Af
Browser-Simulation eines elektromechanischen Fahrdienstleiterstellwerks der Bauform E43.
Im fiktiven Bahnhof Altenbach spielt man Fahrdienstleiter: Weichen stellen, Fahrstraßen über Fahrstraßensignalhebel einstellen und festlegen, den Streckenblock bedienen und Züge per Fernsprecher abmelden, anbieten und annehmen — im Wortlaut des Zugmeldeverfahrens nach Ril 408.
Was drin ist
- Gleisbild mit vier Bahnhofsgleisen, Abstellgruppe, Ladegleis mit Gleissperren, zweigleisigen Strecken nach Westerhain und Osterfeld und eingleisiger Strecke nach Kirchdorf
- Hebelbank mit Weichen-, Gleissperren- und Fahrstraßensignalhebeln samt Verschlussregister
- Aufsatz mit Streckenblock, Signalmeldern, Ersatzsignaltasten, Zählwerk und Fahrstraßenhilfsauflösung
- Fahrplan mit Durchfahrten, Überholungen, einer wendenden RB und einem Nahgüterzug, der Wagen im Ladegleis tauscht
- Fernsprecher mit Wecker und Rufzeichen, dazu eine Leitung zum Rangierer
- Weichenstörungen mit Hilfshandlungen (Kurbeln, Signalmeister, Ersatzsignal)
- Regiemodus als Bildschirmschoner: das Stellwerk bedient sich selbst, wahlweise in 1×, 2×, 8× oder 32× Geschwindigkeit
Am besten auf PC, Laptop oder großem Tablet ab 1920 × 1080 Pixeln. Eine Anleitung ist im Simulator als Schublade am unteren Rand enthalten.
Zur Bauform E43
Die E43 geht auf das elektromechanische Stellwerk von Siemens & Halske von 1912 zurück. 1943 wurden dafür Einheitsschaltungen für elektrische Stellwerke zugelassen — daher der Name. Die DB entwickelte sie ab 1949 zur E43/50 weiter, die DR baute daraus die E12/78. Einzelne Anlagen arbeiten bis heute. Mehr dazu bei stellwerke.info.
Nur ein Hobbyprojekt. Entstanden als Versuch, ob ein Eisenbahnfan mit Hilfe einer KI an einem Tag eine funktionierende E43-Simulation bauen kann. Die Simulation dient allein der Unterhaltung, ersetzt keine Ausbildung und darf nicht für Unterricht oder Schulung im echten Eisenbahnbetrieb verwendet werden.
Quelltext (MIT-Lizenz): gitlab.lgsit.de/klec/e43